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Online sklave

Wikinger sind "in". Über 93 Folgen hinweg feierte die Serie "Vikings" weltweit Erfolge. Die rauen Nordmänner bieten mehr Identifikationsmöglichkeiten als andere historische Epochen.

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Name: Tersina
Was ist mein Alter: 35

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Weltweit gibt es immer noch 27 Millionen Sklaven. Der amerikanische Sklaverei-Experte und Autor E. Benjamin Skinner fand sie auch in Europa. Im FOCUS-Online-Interview erzählt er von seinen schlimmsten Erfahrungen. FOCUS Online: Mr. Skinner, angenommen, ich wollte mir einen Sklaven kaufen. Woher würde ich ihn bekommen?

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Benjamin Skinner: Sie müssten nicht weit gehen. Als Amerikaner würden Sie wahrscheinlich nach Haiti fliegen, wo Ihnen in Port-au-Prince Kindersklaven angeboten werden — Sie müssen gar nicht unbedingt bezahlen, nur behaupten, die Kinder könnten bei Ihnen zur Schule gehen. FOCUS Online: Und von Deutschland aus? Skinner: Da müssten Sie an die tschechische Grenze fahren.

FOCUS Online: Wie viel müsste ich bezahlen? Skinner: Heute gibt es Menschen zum Preis von etwa 30 Dollar. Früher hat ein Sklave noch viel mehr gekostet, etwa so viel wie heute ein Mercedes. Er wurde als Investition angesehen.

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FOCUS Online: In welchen Bereichen werden Sklaven eingesetzt? Skinner: Hauptsächlich in der Landwirtschaft und in niedrig entwickelter Industrie. Aber auch die Haushaltssklaven sind zahlreich, die Sexsklaven ebenfalls. In manchen Gegenden Afrikas gibt es auch immer noch Leibeigenschaft.

Warum ist das so? Skinner: Viele wissen gar nicht, was Sklaverei heute bedeutet. Mächtige Stimmen in Amerika behaupten, dass alle Prostituierten Sklaven sind, weil keine Frau das jemals freiwillig tun würde.

Andere vertreten die Auffassung, dass alle unterbezahlten Arbeiter Sklaven sind, auch wenn sie ihre Jobs aufgeben könnten. Wollten Sie mit ihrem Buch eine Tradition fortsetzen? Skinner: Eigentlich nicht. Bales schätzt darin die Zahl der Sklaven weltweit auf 27 Millionen. Wenn diese Zahl stimmt, bedeutet das: Es gibt auf der Welt heute mehr Sklaven als jemals zuvor. FOCUS Online: Sie waren im Sudan, in Indienauf Haiti und in Rumänien unterwegs.

Nach welchen Kriterien haben Sie die Länder ausgesucht? Skinner: Ich wollte die Bandbreite der heutigen Sklaverei so repräsentativ wie möglich darstellen. Deshalb habe ich mit Sklaven und Überlebenden gesprochen, die während Kriegen gefangen genommen wurden wie im Sudan — aber auch mit Sexsklaven, wie es sie häufig in Kambodschaden NiederlandenRumänien und den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt.

In Indien sprach ich mit Leibeigenen, in Haiti, den USA und der Dominikanischen Republik mit Menschen, die in der Landwirtschaft, im Haushalt und in der Industrie zur Arbeit gezwungen werden. FOCUS Online: Sie mussten undercover arbeiten und haben häufig vorgegeben, selbst einen Sklaven kaufen zu wollen.

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Sind Sie immer noch der Überzeugung, dass das die beste Methode war? Skinner: Normalerweise ist es mir enorm wichtig, meinen Interviewpartnern sofort zu sagen, wer ich bin und worüber ich schreibe. Und mit den Sklaven und Überlebenden habe ich das auch immer getan.

Aber mit den Menschenhändlern hätte das niemals funktioniert. Das sind Leute, die nicht nur nationale Gesetze, sondern auch internationales Recht und Menschenrechte verletzen. Die sperren Menschen ein und verkaufen sie in die Sklaverei. Ich konnte ja schlecht über ihre Pressesprecher ein Interview mit ihnen vereinbaren. Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Dienstag, Man kann das zwar mit unseren Verhältnissen nicht vergleichen, aber sah es bei uns viel schlimmer aus als irgendwo in Bangladesh und sonst wo!

Armut gibt es auch bei uns. Aber eigentlich sind wir doch auch Sklaven. Sklaven des Geldes. Montag, Hier zeigt sich wie eng Marktwirtschaftsdemokratie und Faschismus tatsächlich sind. Dann beschwert euch bitte nicht über Lohndumping.

Weil diese Geräte in Ländern wie China von faktisch Sklaven sucht im Internet mal nach der Firma Foxconn gebaut werden, könnt ihr sie relativ günstig kaufen. Genauso denkt mal drüber nach, wenn ihr das nächstenmal im Laden günstige Bananen haben wollt. Irgendwo muss das alles ja herkommen. Sklaverei ist eben nicht schlecht bezahlte Arbeit oder die Unfreiheit vieler Frauen und Kinder in ihren Familien.

Man sollte das Thema nicht verwässern, weil das den eigentlichen Sklaven nicht hilft. Sklaverei im Jahrhundert ist ein unglaublicher Skandal.

Mein erster eigener online-sklave

Es ist der Handel mit Menschen, die mit kriminellen Mitteln ihrer Freiheit beraubt wurden. Die Entwürdigung des Menschen zu einer Sache, die dann beliebig benutzt werden kann: Zur Arbeit und zur Befriedigung sadistischer und sexueller Bedürfnisse des Besitzers oder der Mieter. Diese Verbrechen sind derartig schwer, dass man sie nicht mit Formen der Zeitarbeit und anderen entwürdigenden Jobs vergleichen sollte, auch wenn es sich hier ebenfalls um abartige Auswüchse des Kapitalismus handelt.

Sklaverei ist Krieg gegen die Menschenwürde. Aber da es sich um einen Markt handelt, regeln Angebot und Nachfrage den Preis. Und bei dieser Überbevölkerung geht der Preis eben nach unten. Warum war ein Mensch früher "teurer"? Liegt vielleicht am "Überangebot" das der Preis so gesunken ist.

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Marktgesetze halt. Wieder einmal ein Problem welches auf die Überbevölkerung zurückzuführen ist. Man muss den Menschen, insbesondere in der dritten Welt, endlich mal klar machen das die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Man mag mir vorwerfen, dass so etwas ethisch bedenklich ist aber schaut euch doch mal um. Das Problem ist bekannt, also muss man doch was unternehmen. Es wird doch immer schlimmer. Dieser Spruch der Kirche ist gerade in Afrika fehl am Platz.

Entwicklungshilfe in Fragen Verhütung und Aufklärung sollte den selben Stellewert wie wirtschaftliche Hilfe haben. Bei weniger Bevölkerung hat Sklaverei geringer Chancen. Die von Skinner definierte Sklaverei ist sehr eng begrenzt.

Ich schätze, dass es weit mehr Sklaven gibt, was allein in der Lohnsklaverei bewiesen wird. Menschen, die 2 Dollar oder noch weniger für einen Tag harter körperlicher Arbeit bekommen, werden versklavt. Man sollte diese Definition immer dem allgemeinen Zeitgeist anpassen. Mit absoluten Zahlen um sich zu werfen ist immer schlecht. Sicherlich ist das nicht viel Geld, aber viele, die nur einige Dollar am Tag verdienen können von ihrem Lohn leben.

Die fiese seite der wikinger

Wenn sie mal in "Armen" Ländern gewesen sind, dann stellt man sich schon die Frage warum wir hier eigentlich so viel für ein identisches Produkt bezahlen, welches sie dort für ein Bruchteil dessen erwerben können. Desweiteren frage ich mich immer wieder, warum haben "arme" Familien oft mehr Kinder als sie sich "leisten" können? Viele dieser Probleme sind nämlich "hausgemacht". Freitag, Nächste Seite Seite 1 2. Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.